Dieses Jahr steht ein neuer Rekord: 561 Elite-Läufer:innen aus 51 Nationen, fast die Hälfte davon Frauen – ein Meilenstein für den Sport.
Drei Rennen, drei Champions
Der UTMB ist nicht nur ein einziges Rennen, sondern gleich das Finale der UTMB World Series mit drei Königsklassen:
OCC (57 km / 3.500 Hm) – kurz, schnell, technisch.
CCC (101 km / 6.050 Hm) – die perfekte Mischung aus Härte und Tempo.
UTMB (170 km / 10.000 Hm) – das Original, das Monster, das Rennen aller Rennen.
Die Legenden sind zurück – das UTMB-Hauptfeld (100 Meilen)
François D’Haene (FRA): Der vierfache Champion kehrt nach vier Jahren Pause zurück. Mit 38 Jahren noch immer einer der Größten – und emotional eng mit dem UTMB verbunden.
Courtney Dauwalter (USA): Drei Siege (2019, 2021, 2023) – die unangefochtene „Queen of Trailrunning“. Immer lächelnd, immer mit Sonnenbrille – und hungrig auf Titel Nummer vier.
Ludovic Pommeret (FRA): 50 Jahre alt, aber noch längst nicht müde. UTMB-Sieger 2016, dieses Jahr Hardrock-100-Gewinner. Clever, erfahren, unberechenbar.
Dazu ein hochkarätiges internationales Feld: Jonathan Albon (GBR), Tom Evans (GBR), Hayden Hawks (USA), Daniel Jones (NZL) oder Ji Duo (CHN) – Namen, die jederzeit für einen Sieg gut sind.
Bei den Frauen ist Spannung garantiert: Ruth Croft (NZL), Abby Hall (USA), Emily Hawgood (ZIM) und Katharina Hartmuth (GER) – Zweite 2023 – wollen Dauwalter stürzen.
CCC (100 km) – das große Duell der Stile
Die 100-Kilometer-Distanz boomt. 2025 ist das Elitefeld so stark wie nie:
Männer: Francesco Puppi (ITA) wagt den Schritt auf die längere Distanz. Herausgefordert von Eli Hemming (USA), dem OCC-Sieger 2024, sowie Chris Myers (USA) und Andreas Reiterer (ITA).
Frauen: Ein Traumstartfeld mit den letzten drei Champions: Toni McCann (RSA) (schnell & explosiv), Yngvild Kaspersen (NOR) (technisch stark) und Blandine L’Hirondel (FRA) (zweifache Trail-Weltmeisterin). Dahinter starke Jägerinnen wie Fuzhao Xiang (CHN) und Dani Moreno (USA).
OCC (57 km) – das Sprint-Highlight
Hier geht’s richtig zur Sache: kurz, knackig, brutal intensiv.
Männer: Jim Walmsley (USA), UTMB-Sieger 2023, testet seine Speed-Beine. Konkurrenz: Roberto Delorenzi (SUI), Nadir Maguet (ITA) und Petter Engdahl (SWE) – alles Spezialisten für steile, schnelle Rennen.
Frauen: Judith Wyder (SUI) geht als Favoritin ins Rennen. Doch Titelverteidigerin Miao Yao (CHN) und Joyline Chepngeno (KEN) – Sierre-Zinal-Siegerin 2024 – sind brandgefährlich.
TDS (148 km) – die wilde Schwester
Die „Traces des Ducs de Savoie“ gilt als der wilde, technische Bruder des UTMB. Seit 2019 noch härter, mit berüchtigten Passagen wie dem Passeur de Pralognan.
Frauen: Manon Bohard Cailler (FRA) kehrt nach ihrem Sieg 2021 zurück.
Männer: Pau Capell (ESP) – UTMB-Sieger 2019 und TDS-Sieger 2016 – trifft auf starke Franzosen wie Benat Marmissolle und Antoine Charvolin.
Fazit: Ob Dauwalter ihren vierten Titel holt, D’Haene sein großes Comeback gelingt oder ein neuer Name Geschichte schreibt – der UTMB 2025 verspricht eines: spektakuläres Trailrunning am Limit.